- Diagnose von medikamenteninduziertem statt idiopathischem SLE
- Andere systemische Autoimmunerkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Psoriasis, entzündliche
Darmerkrankungen usw.) werden ausgeschlossen. Patient:innen mit Autoimmundiabetes
mellitus Typ I, Schilddrüsenautoimmunerkrankung, Zöliakie oder sekundärem Sjögren-Syndrom
werden nicht ausgeschlossen.
- SLE-Überlappungssyndrome, darunter rheumatoide Arthritis,
Sklerodermie und Mischkollagenose, werden ausgeschlossen.
- Aktuelle oder kürzlich aufgetretene klinisch signifikante ZNS-Pathologie innerhalb von 12 Monaten
- IIM-Krankheitsaktivität:
i) Andere Formen von IIM: Einschlusskörpermyositis, amyopathische DM, jegliche Form von juveniler
Myositis
ii) Andere Myositis als IIM, z. B. medikamenteninduzierte Myositis und HIV-assoziierte PM
iii) Patient:innen mit schwerer Muskelschädigung (Arzt-VAS für Muskelschädigung beim
Myositis-Schädigungs-Index > 7 cm auf einer 10-cm-Skala), dauerhafter Schwäche aufgrund einer Nicht-IIM-Ursache (z. B.
Schlaganfall) oder Myositis mit Herzbeteiligung.
- SSc-Krankheitsaktivität:
i) SSc-bedingte PAH, die eine aktive Behandlung erfordert
ii) Schnell fortschreitende SSc-bedingte Beteiligung des unteren Gastrointestinaltrakts (Dünndarm und Dickdarm)
(erfordert parenterale Ernährung); aktive Gefäßerweiterungen im Magenantrum
iii) Frühere renale Sklerodermie-Krise
- RA-Krankheitsaktivität:
i) Vorgeschichte oder aktuelle entzündliche Gelenkerkrankung außer RA
ii) Gelenkschäden und/oder -deformitäten, die die Fähigkeit der Prüfärztin/des Prüfarztes zur
genauen Beurteilung der Krankheitsaktivität beeinträchtigen können
- Es gelten weitere im Prüfplan definierte Einschluss-/Ausschlusskriterien.